Bremer Kolloquium zur Politischen Theorie

Im Bremer Kolloquium zur Politischen Theorie, das wöchentlich am InIIS stattfindet, wechseln Beiträge von Gästen und InIIS-Mitgliedern sowie Diskussionen aktueller Literatur aus dem Bereich Politische Theorie.
Besonders hervorzuheben ist die Reihe „Wilde Theorie“. Sie besteht aus einer Serie von Vorträgen und Workshops zu aktuellen Arbeiten in der politischen Theorie, zu denen die Teilnehmer_innen des Kolloquiums sowie weitere Interessierte herzlich eingeladen sind. In loser Folge laden wir dazu Theoretiker_innen nach Bremen ein, die sich in der Phase zwischen Doktorarbeit und Professur befinden, damit sie ihre jeweils aktuellen Projekte vorstellen – und hoffentlich im Austausch mit uns weiterentwickeln. Gelegenheit dafür gibt jeweils ein öffentlicher Vortrag im Rahmen des Kolloquiums mit einem anschließenden Workshop. Dieser Workshop soll der produktiven Diskussion des Themas dienen, indem thematisch einschlägige Texte und/oder eigene Arbeiten der Bremer Teilnehmer_innen gelesen und diskutiert werden. Auf ähnliche Weise wie die Wilde-Theorie-Veranstaltungen funktionieren die Kooperationstermine mit dem geisteswissenschaftlichen Forschungsverbund Worlds of Contradiction (auch Vortrag am Dienstagabend und Workshop am Mittwochvormittag). Zu den Workshops bitten wir jeweils um vorherige kurze Anmeldung (Kontakt siehe jeweils im Programm), gerne spätestens eine Woche vorab, damit wir alle Interessierten gut einbinden können.
Texte (gescannte Literatur und Papiere der Referenten) werden vorab über den Verteiler des Kolloquiums zur Verfügung gestellt. Eingeladen sind alle Interessierten – geben Sie also dieses Programm gerne weiter. Falls Sie sich auf den Mailverteiler setzen lassen möchten, kontaktieren Sie bitte Christian Leonhardt unter chleon@uni-bremen.de.

CP-Erwerb im Kolloquium (General Studies)

Studierende aller Studiengänge (auf BA- wie MA-Niveau) sind eingeladen, nach am Bremer Kolloquium für Politische Theorie teilzunehmen (wobei ich um kurze Vorabsprache per Mail oder in der Sprechstunde bitte). Im Kolloquium können im Wintersemester 2019/20 auch Credit Points für den General-Studies-Bereich erworben werden. Der CP-Erwerb ist auf 3 CP je Semester limitiert. Die drei CPs können Sie erwerben, indem Sie entweder (a) zu einer Sitzung ein Protokoll verfassen oder (b) einen Essay zu einem politisch-theoretischen Thema Ihrer Wahl verfassen (Themenwahl aber nur nach vorheriger Absprache in der Sprechstunde).


Kontaktmöglichkeiten:
Prof. Dr. Martin Nonhoff
Sprechstunde im Semester: Dienstag, 15-16 Uhr
InIIS, Mary-Somerville-Str. 7, UNICOM 7.2250
E-mail: martin.nonhoff@uni-bremen.de
Telefon Büro: 0421/218-67476

Veranstaltungsort:
UNICOM, InIIS

Bremen
Uhrzeit:
18:00 - 19:30
Veranstaltungsreihe:
Bremer Kolloquium zur Politischen Theorie
Semester:
WiSe 2019/20

Michalina Golincak (Uni Frankfurt/Oder):
Antikommunismus in Polen nach 1989. Hegemonieanalyse eines politischen Diskurses

Veranstaltungsort:
UNICOM, InIIS
Raum: 7.2210

Bremen
Uhrzeit:
18:00 - 19:30
Veranstaltungsreihe:
Bremer Kolloquium zur Politischen Theorie
Semester:
WiSe 2019/20

Aristotelis Agridopoulos (Uni Heidelberg):
Radikaldemokratische Bildungskonzepte nach Castoriadis, Laclau und Rancière

Veranstaltungsort:
UNICOM, InIIS
Raum: 7.2210

Bremen
Uhrzeit:
10:15 - 12:45
Veranstaltungsreihe:
Wilde Theorie
Semester:
WiSe 2019/20

Vortrag – Wilde Theorie #23
Anmeldung für den Workshop mit Claudia Brunner (Uni Klagenfurt) bei gundula.ludwig@uni-bremen.de

Beachten Sie auch den Vortrag von Claudia Brunner am 14.01.2020

Das Plakat zum Herunterladen (PDF)

Gewalt ist nicht nur Ereignis, sondern auch Prozess und Verhältnis. Sie zerstört Ordnung nicht nur, sondern begründet sie und hält sie aufrecht. Der Dimension des Wissens wird dabei in konventioneller Forschung wenig Bedeutung beigemessen, gilt sie doch als Gegenteil von oder als Gegenmittel zu Gewalt. Mit dem Begriff der »epistemischen Gewalt« rückt Claudia Brunner den konstitutiven Zusammenhang von Wissen, Herrschaft und Gewalt in der kolonialen Moderne, unserer Gegenwart, in den Fokus. Ausgehend von feministischer, post- und dekolonialer Theorie konturiert sie in Auseinandersetzung mit den Konzepten struktureller, kultureller, symbolischer und normativer Gewalt ein transdisziplinäres Konzept epistemischer Gewalt.

Informationen zum Forschungsprojekt Epistemic Violence und zu Claudia Brunner finden Sie hier.



Veranstaltungsort:
UNICOM, InIIS
Raum: 7.2210

Bremen
Uhrzeit:
18:00 - 19:30
Veranstaltungsreihe:
Bremer Kolloquium zur Politischen Theorie
Semester:
WiSe 2019/20

Claudia Brunner (Uni Klagenfurt):
Gewalt weiter denken. Transdisziplinäre Theoretisierungen von Wissen und Herrschaft in der kolonialen Moderne

Vortrag – Wilde Theorie #23
Anmeldung für den Workshop am 15.1., 10:15-12:45 Uhr) bei gundula.ludwig@uni-bremen.de

Das Plakat zum Herunterladen (PDF)

Gewalt ist nicht nur Ereignis, sondern auch Prozess und Verhältnis. Sie zerstört Ordnung nicht nur, sondern begründet sie und hält sie aufrecht. Der Dimension des Wissens wird dabei in konventioneller Forschung wenig Bedeutung beigemessen, gilt sie doch als Gegenteil von oder als Gegenmittel zu Gewalt. Mit dem Begriff der »epistemischen Gewalt« rückt Claudia Brunner den konstitutiven Zusammenhang von Wissen, Herrschaft und Gewalt in der kolonialen Moderne, unserer Gegenwart, in den Fokus. Ausgehend von feministischer, post- und dekolonialer Theorie konturiert sie in Auseinandersetzung mit den Konzepten struktureller, kultureller, symbolischer und normativer Gewalt ein transdisziplinäres Konzept epistemischer Gewalt.

Informationen zum Forschungsprojekt Epistemic Violence und zu Claudia Brunner finden Sie hier.



Veranstaltungsort:
UNICOM, InIIS
Raum: 7.2210

Bremen
Uhrzeit:
18:00 - 19:30
Veranstaltungsreihe:
Bremer Kolloquium zur Politischen Theorie
Semester:
WiSe 2019/20

Gülşen Seven (TED University, Ankara):
On the centrality of historico-philosophical sensibility for political judgement

 

Veranstaltungsort:
UNICOM, InIIS
Raum: 7.2210

Bremen
Uhrzeit:
18:00 - 19:30
Veranstaltungsreihe:
Bremer Kolloquium zur Politischen Theorie
Semester:
WiSe 2019/20

Janosik Herder (Uni Osnabrück):
Kommunikation und Herrschaft. Das Kommunikationsdispositiv und die Entdeckung der Information

Paper/Discussant
Discussant: Christian Leonhardt

Koll. zur Politischen Theorie

Auch eine Geschichte der Philosophie (Lektürediskussion)

Frank Nullmeier, Prof. Dr. Martin Nonhoff10.12.2019
Veranstaltungsort:
UNICOM, InIIS
Raum: 7.2210

Bremen
Uhrzeit:
18:00 - 19:30
Veranstaltungsreihe:
Bremer Kolloquium zur Politischen Theorie
Semester:
WiSe 2019/20

Lektürediskussion
Jürgen Habermas (2019): Auch eine Geschichte der Philosophie. Berlin: Suhrkamp. (Auszüge)

Texteinführung: Frank Nullmeier

Veranstaltungsort:
GW2
Raum: B3009

Bremen
Uhrzeit:
16:00 - 18:00
Veranstaltungsreihe:
Bremer Kolloquium zur Politischen Theorie
Semester:
WiSe 2019/20

Martin Nonhoff (InIIS):
Warum plumper Antipopulismus auch keine Lösung ist: Zum Verhältnis von Po-pulismus und radikaler Demokratie

Ringvorlesung „Bildung – Macht – neue Autori-tät(en) – pädagogische Fragen einer gefährdeten Demokratie“

Veranstaltungsort:
UNICOM, InIIS
Raum: 7.2210

Bremen
Uhrzeit:
18:00 - 19:30
Veranstaltungsreihe:
Bremer Kolloquium zur Politischen Theorie
Semester:
WiSe 2019/20

Seongcheol Kim (WZB):
Discourse – Hegemony – Populism: A Conceptual and Analytical Framework

Paper/Comment
Discussant: Martin Nonhoff

Veranstaltungsort:
UNICOM, InIIS
Raum: 7.2210

Bremen
Uhrzeit:
18:00 - 19:30
Veranstaltungsreihe:
Bremer Kolloquium zur Politischen Theorie
Semester:
WiSe 2019/20

Vanessa Moll (Uni Bremen):
Care-Arbeit bei Marx. Eine foucault’sche Diskursanalyse

Vorstellung einer BA-Arbeit