Aktuelle Mitteilungen

Neuer Sammelband von Prof. Kerstin Martens

Der Sammelband untersucht die vertikalen Interdependenzen globaler Bildungspolitik und rückt dabei ausgewählte internationale Organisationen in den Blick.

Es liefert den in der Forschung vielfach erwünschten systemischen Blick auf die Entwicklung von Bildungssystemen in der Welt sowie die Rolle von internationalen Organisationen in der globalen Bildungspolitik.

Dafür generieren und verwenden die Autor:innen Makrodaten zur genaueren Bestimmung der nationalen und internationalen Kausalfaktoren für die Einführung und den Wandel von Bildungspolitiken.

Das Buch ist open access verfügbar.

Luftbild Uni-Campus. (c) Detmar Schmoll/Universität BremenLuftbild Uni-Campus. (c) Detmar Schmoll/Universität Bremen
Das InIIS beteiligt sich mit mehreren Beiträgen

Das komplette Programm der Universität Bremen finden Sie hier.

Die Veranstaltungen sind kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.

Die Beiträge des InIIS:

Freitag, 22.10., 17:00 Uhr:
Arbeitsmigration in Europa - Die soziale Frage des Binnemmarktes

Referent:innen:
Prof. Dr. Susanne K. Schmidt, Christina Grabbe, Josephine Assmus

Ort: EuropaPunktBremen, Am Markt 20, 28195 Bremen

Mittwoch, 27.10., 17:00 Uhr,
Machtübernahme in Afghanistan: Wie weiter mit den Taliban?

Referent: Stephan Hensell

Ort: Bremer Baumwollbörse, Raum 406, Wachtstraße 17-24, 28195 Bremen

Samstag, 30.10., 17:00 Uhr
Die Macht und Ohnmacht von Musik: Politischer Wierstand aktivistischer Musiker:innen in Uganda

Referent: Julian Friesinger

Ort: Klub Dialog, Am Deich 86, 28199 Bremen

 

 

 

Plakat 6. Dieter-Senghaas-LecturePlakat 6. Dieter-Senghaas-Lecture
6. Dieter-Senghaas-Lecture im Haus der Wissenschaft (29.09.2021, 18 Uhr)

Link zur Aufzeichnung.

Die Gewaltkonflikte der letzten Jahrzehnte stellen etablierte Akteure und Organisationen der internationalen Politik vor enorme Herausforderungen. Sie erweisen sich als zunehmend vertrackt und zählebig, sie zeigen sich in vielfältigen Dimensionen und haben selten klare Fronten. Damit überfordern sie meistens die systemischen Problemlösungsfähigkeiten der Staatengemeinschaft, zumal sie sich kaum noch national einhegen lassen und schnell zu regionalen und internationalen Eskalationen beitragen. Daher bleibt die Frage, wie Kriege unter den Bedingungen globalisierter Politik beendet werden können, von ungebrochener Relevanz. Diplomatische Verhandlungen gelten weiterhin als probates Mittel zur Verregelung und Lösung militärischer Konflikte. Es zeigt sich jedoch immer mehr, dass ihr Ertrag zur Beilegung systemischer Konflikte selten von Dauer ist. Deswegen wurden in der jüngeren Vergangenheit Ansätze von Dialog und Mediation als Alternativen bzw. Ergänzungen von Verhandlungen konzipiert und weiterentwickelt. In diesem Vortrag steht der afghanische Friedensprozess im Zentrum, in dem alle drei Ansätze gleichermaßen zur Geltung kamen und in dem die Berghof Foundation seit vielen Jahren engagiert ist. Er verbindet konzeptionelle Überlegungen mit praktischen Erfahrungen und liefert damit wichtige Einblicke darin, welche Ideen und Praktiken der Konfliktlösung sich in der Welt von heute materiell umsetzen lassen.

Prof. Dr. Hans-Joachim Gießmann ist Direktor emeritus der Berghof Foundation und dort Senior Adviser der Afghanistan and Central/South Asia Unit.

 

Mit dieser Vortragsreihe würdigen das Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) und die Landeszentrale für Politische Bildung Bremen Leben und Werk des international bedeutenden Friedens- und Konfliktforschers Dieter Senghaas, der seit 1978 an der Universität Bremen lehrt und Mitbegründer des InIIS ist. Mit dem von ihm entwickelten „zivilisatorischen Hexagon“, das auf die Möglichkeiten friedlicher Entwicklung in und zwischen Gesellschaften abhebt, hat er ein Paradigma geschaffen, das es bis in die Abituraufgaben deutscher Schülerinnen und Schüler und in die bedeutendsten Lehrwerke Internationaler Beziehungen geschafft hat. Sein Buch „Zivilisierung wider Willen“ über den langen und schwierigen Prozess einer nachhaltigen Friedensgestaltung in Europa ist in zahlreiche Sprachen, u.a. ins Chinesische, Arabische und Koreanische übersetzt worden. Sein Gesamtwerk umfasst u.a. 35 vom ihm verfasste Bücher sowie 35 weitere Bücher, an denen er als Herausgeber oder Ko-Autor beteiligt war.


Das Plakat können Sie hier herunterladen (jpg).

Hegemony-Crisis-Intervention. TitelbildHegemony-Crisis-Intervention. Titelbild
Symposium vom 23.-25.09.2021

Die internationale Fachtagung "Hegemonie, Krise, Intervention. New Perspectives on Emancipatory & Radical Democratic Discourses" setzt sich kritisch mit den Arbeiten von Ernesto Laclau und Chantal Mouffe, der sogenannten Essex-Schule der Diskursanalyse, sowie mit dem weiteren Feld der poststrukturalistischen Diskurstheorie auseinander. Es hinterfragt die Unterscheidung zwischen politischer Theorie und Praxis und zielt darauf ab, Perspektiven emanzipatorischer Projekte zu erkunden.

Zur Projektseite geht es hier

Interessierte an den Onlineveranstaltungen können sich hier anmelden.