Aktuelle Mitteilungen

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Einstellung ab 01.03.2020

Die Ausschreibung zum Herunterladen (PDF)

Das Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) der Universität Bremen sucht zum 01.03.2020 eine studentische Hilfskraft für folgende Aufgaben:

  • Recherche für laufende Forschungsprojekte,
  • Erstellung von Bibliographien,
  • Kopierarbeiten,
  • Aufbereiten und Scannen von Texten,
  • Bearbeitung von Seminarplänen.


Erwartet werden:

  • Nachweis eines Studiums von mindestens 3 Semestern in einem sozialwissenschaftlichen Studiengang,
  • Nachweis guter Studienleistungen,
  • sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch und/oder Englisch,
  • sehr gute Kenntnisse in gängigen Computerprogrammen (Textverar-beitung, Excel etc.),
  • Erfahrungen im Bibliographieren.

 

Die monatliche Stundenzahl des Vertrages beträgt 25 Stunden (pro Woche ca. 6 Std.), die Bezahlung pro Stunde beträgt 11,13 €. Erwartet wird eine Mitarbeit von etwa einem Jahr mit Option auf Verlängerung. Aussagekräftige Bewerbungen mit einem kurzen Lebenslauf bitte per E-Mail bis zum 27.01.2020 an die unten stehende Mailadresse. Die Auswahlgespräche werden am 31.01.2020 stattfinden.

InIIS / Universität Bremen
z.Hd. Anna Hollendung
UNICOM
Mary-Somerville-Str. 7
28359 Bremen
E-Mail: a.hollendung@uni-bremen.de

Illustration für Call of Papers (Foto: Pixabay)Illustration für Call of Papers (Foto: Pixabay)
Africa Challenges Konferenz 27.-30.06.2020

Die Konferenz African Challenge ist eine Verstaltung der  African Studies Association in Germany (VAD e.V.). Das Hochladen der Papers zum Panel "P14: Protests in Africa and their outcomes" etfolgt über die Website der Konferenz.

Die Proteste in Afrika haben in den letzten zehn Jahren stark zugenommen. Die Welle der Protestbewegungen steht in engem Zusammenhang mit den limitierten Entwicklungsbemühungen der afrikanischen Regierungen. Die weit verbreiteten Proteste fordern die gegenwärtigen Regierungen in bezug auf Regierungsführung, Einkommens- und Vermögensverteilung und Bildungsthemen heraus. Klassenübergreifende Koalitionen zwischen der Mittel- und Unterschicht scheinen diese Demonstrationen voranzutreiben. 

Während es Studien zu den Ursachen für den jüngsten Protesthöhepunkt gibt wurden den Ergebnissen dieser Proteste bisher nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Auch die innere Zusammensetzung der Protestbewegungen verdient weitere Aufmerksamkeit.

Dieses Panel fragt:

- Was sind die tatsächlichen Ergebnisse der aktuellen Proteste?

- Wie und wo drängen Protestkoalitionen auf Veränderungen? Übersetzen sich ihre Forderungen in konkrete Reformen, oder haben die Regierungen erfolgreich grundlegende Reformen abgewehrt

- Was sind die kontextuellen Bedingungen, die den Ausgang von Protesten beeinflussen?

- Welche Lehren können aus den Bewegungen des Südens für die Theorie der sozialen Bewegungen gezogen werden?

Wir begrüßen sowohl vergleichende Analysen als auch vertiefte Fallstudien. Außerdem laden wir zu Beiträgen en, die sich auf der Mikro- und Mesoebene die Prozesse der Koalitionsbildung untersuchen.

 

Die Proteste in Afrika haben in den letzten zehn Jahren stark zugenommen. Die Welle der Protestbewegungen steht in engem Zusammenhang mit den limitierten Entwicklungsbemühungen der afrikanischen Regierungen. Die weit verbreiteten Proteste fordern die gegenwärtigen Regierungen in bezug auf Regierungsführung, Einkommens- und Vermögensverteilung und Bildungsthemen heraus. Klassenübergreifende Koalitionen zwischen der Mittel- und Unterschicht scheinen diese Demonstrationen voranzutreiben.

Während es Studien zu den Ursachen für den jüngsten Protesthöhepunkt gibt wurden den Ergebnissen dieser Proteste bisher nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Auch die innere Zusammensetzung der Protestbewegungen verdient weitere Aufmerksamkeit.

Dieses Panel fragt:

- Was sind die tatsächlichen Ergebnisse der aktuellen Proteste?

- Wie und wo drängen Protestkoalitionen auf Veränderungen? Übersetzen sich ihre Forderungen in konkrete Reformen, oder haben die Regierungen erfolgreich grundlegende Reformen abgewehrt

- Was sind die kontextuellen Bedingungen, die den Ausgang von Protesten beeinflussen?

- Welche Lehren können aus den Bewegungen des Südens für die Theorie der sozialen Bewegungen gezogen werden?

Wir begrüßen sowohl vergleichende Analysen als auch vertiefte Fallstudien. Außerdem laden wir zu Beiträgen en, die sich auf der Mikro- und Mesoebene die Prozesse der Koalitionsbildung untersuchen.

 

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Workshop am 17.01.2020

Demokratie provinzialisieren. Postkoloniale Perspektiven auf Demokratietheorie 
Workshop am 17.01.2020
9.30-16.00

InIIS, Raum 7.2210
 

Obwohl in den letzten Jahren postkoloniale Ansätze auch in der Politikwissenschaft an Bedeutung gewonnen haben, sind bei der Diskussion dessen, was es heißt, heute über Demokratie nachzudenken, postkoloniale Perspektiven immer noch rar. Vor diesem Hintergrund wollen wir uns in dem Workshop systematisch mit der Frage auseinandersetzen, wie Demokratietheorien aus postkolonialer Perspektive gelesen, erweitert, kritisiert werden können und wie auf diese Weise das Verständnis von und die Kritik an Demokratie präzisiert werden kann. Wir wollen (radikale) Demokratietheorie in Dialog mit post- und dekolonialen Theorie bringen, um über demokratietheoretische Konzepte wie Politik, Demos, Partizipation, Solidarität, Freiheit, Gleichheit, Konflikt und Relationalität aus postkolonialer Sicht zu diskutieren. 


Der Workshop ist als Lektüre-Workshop konzipiert. Vorab werden ausgewählte Texte (ca. 200 Seiten) verschickt, die die Grundlage der gemeinsamen Diskussion darstellen.Bei Teilnehmer*innen wird die Bereitschaft vorausgesetzt, kurz in einen der Texte einzuführen.

Eine verbindliche Anmeldung zum Workshop ist erforderlich. Wir bitten alle Interessierten, sich bis 08.01.2020 bei gundula.ludwig@uni-bremen.de anzumelden. Die Teilnehmer*innenzahl ist beschränkt. Die Plätze werden nach dem first-come, first-serve-Prinzip vergeben.
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EISA Workhop vom 1. bis 4. Juli 2020 in Brüssel

CfP als PDF: "Strangeness as an Asset - Self-Reflexivity in Global Social and Development Policy"

7th European Workshops in International Studies Brussels, 1-4 July 2020 

Submission of abstracts until 13/01/2020 through EISA 

John Berten, University of Tübingen, john.berten@ifp.uni-tuebingen.de

Anna Wolkenhauer, University of Bremen, wolkenhauer@bigsss.uni-bremen.de

Aiming at reducing poverty, a myriad of specialised experts in international organisations and beyond produce large amounts of evidence in countries of the Global South, formulating policy recommendations based on ever more sophisticated models and tools designed to maximise effectiveness and ensure efficient spending for desired outcomes. Scholars of social policy and development frequently use quantitative knowledge as a research tool, without reflecting on the conditions of its production. Being closely intertwined, the spheres of policy and the academe in global social policy and development (GSP&D) provide an insightful example of the constitutive role of knowledge production for policies – and ultimately societal relations.

Yet, practices of knowledge and evidence production in GSP&D are undertheorised. Policy diffusion theory, for instance, assumes an unproblematic transmission of policies across borders, not offering insights on how experiences are turned into policy ideas in the first place or how policy knowledge is transformed into objects ready to be transferred to other sites. More particularly, it does not reflect on the limits and power implications of particular disciplines’ ways of knowledge production, including conceptions of objective and neutral knowledge.

From studies inspired by STS we know that power and authority operate in (policy) knowledge production in various ways. As part of a 'politics by other means', (Latour 1988), the knowledge-policy relationship is characterized by assemblages between varied actors, technologies, materials and (performative) practices. Thereby, STS highlights that every knowing means transformation, because every representation of the 'world out there' is actually an intervention in the world, and not least the choice of one’s research methods has real effects.

Nowadays, IR reflexively debates its own colonial origins, racialised power relations and silencing of non-Western contributions. In a constructivist sense, reflexivity matters for critically examining knowledge-power relations within IR as a discipline itself, as well as for studying its research objects. Yet, to free reflexivity from its “meta-theoretical entrapment” (Hamati-Ataya 2013), theoretical elaborations need to be complemented by empirical studies of knowledge production in GSP&D, with the aim to imagine potentially more emancipatory research practices. Due to the intertwined roles of academics in the Global North and policy researchers operating in the Global South, the case of GSP&D is well suited for studying knowledge production from a self-reflexive stance – in IR and beyond.

The workshop welcomes participants interested in exploring the myriad knowledge-power relationships in social policy and/or development, including possibilities for putting reflexivity into (research) action. Ideally, participants should be willing to contribute to a joint publication. Potential questions include:

How can we reflexively theorise knowledge-production in GSP&D?

  • What theoretical approaches shed light on the intimate relationship between knowledge and power?
  • How do different types of knowledge communicate in GSP&D?
  • How can racial and postcolonial asymmetries be factored into the analysis?
  • What kind of world are GSP&D scholars creating, and how? Are there alternatives?

 

How can IR’s meta-theoretical reflexivity inform emancipatory empirical research?

  • What does self-reflexivity mean for our own (field) research?
  • What kind of reflexive findings could matter for a world beyond the discipline of IR?
Plakat: Politische SprechstundePlakat: Politische Sprechstunde
Stellen Sie Ihre Fragen an Dr. Roy Karadag

(c) Harald Rehling / Universität BremenDie Sprechstunde wird von Roy Karadag, angeboten. Sie können als einzelne oder in kleinen Gruppen kommen. 
Die Sprechstunde richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Es wird kein Vorwissen vorausgesetzt.

Die Sprechstunde findet im InIIS an der Universität Bremen statt (Mary-Somerville-Str. 7)

Termine können Sie per Email oder Telefon vereinbaren:

karadag@uni-bremen.de
Tel. 218 - 67468

Auch wenn der Geschäftsführer bis voraussichtlich April 2020 in Elternzeit ist, findet die Politische Sprechstunde weiterhin statt.

Ein Portrait Roy Karadags finden Sie auf der Seite der Universität Bremens.

Plakat Plakat "Wilde Theorie 23"
Wilde Theorie #23 mit Claudia Brunner

Vortrag und Diskussion: 14. Januar 2020, 18.00 (s.t.) – 19.30 Uhr

Workshop für Interessierte: 15.Januar 2020, 10.15 – 12.45 Uhr
Anmeldung unter: gundula.ludwig@uni-bremen.de

Raum 7.2210 (InIIS), Unicom Gebäude, Mary-Somerville-Straße (Haus Wien) 7

Das Plakat zum Herunterladen (PDF)

Gewalt ist nicht nur Ereignis, sondern auch Prozess und Verhältnis. Sie zerstört Ordnung nicht nur, sondern begründet sie und hält sie aufrecht. Der Dimension des Wissens wird dabei in konventioneller Forschung wenig Bedeutung beigemessen, gilt sie doch als Gegenteil von oder als Gegenmittel zu Gewalt. Mit dem Begriff der »epistemischen Gewalt« rückt Claudia Brunner den konstitutiven Zusammenhang von Wissen, Herrschaft und Gewalt in der kolonialen Moderne, unserer Gegenwart, in den Fokus. Ausgehend von feministischer, post- und dekolonialer Theorie konturiert sie in Auseinandersetzung mit den Konzepten struktureller, kultureller, symbolischer und normativer Gewalt ein transdisziplinäres Konzept epistemischer Gewalt.

Informationen zum Forschungsprojekt Epistemic Violence und zu Claudia Brunner finden Sie hier.

Wilde Theorie ist eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Bremer Kolloquiums für Politische Theorie unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Nonhoff. Hier stellen Theoretiker_innen, die sich in der Phase zwischen Doktorarbeit und Professur befinden, aktuelle Arbeiten zur Diskussion. Gelegenheit dafür gibt jeweils ein öffentlicher Vortrag im Bremer Kolloquium für Politische Theorie und ein Workshop am folgenden Morgen. Zu den Workshops bitten wir um vorherige kurze Anmeldung; gerne spätestens eine Woche vorab.

 

 

Plakat: Der Krieg gegen den PlanetenPlakat: Der Krieg gegen den Planeten
Der Krieg gegen den Planeten und die Perspektiven von Weltordnungspolitik an Kipppunkten der menschlichen Entwicklung

Am 27. November 2019 findet die 5. Dieter-Senghaas-Lecture im Olbers-Saal im Haus der Wissenschaft statt (19 Uhr). Prof. Dr. Birgit Mahnkopf spricht über den "Krieg gegen den Planeten". Die Veranstaltung findet mit Unterstützung der Landeszentrale für Politische Bildung Bremen statt. Zu der Veranstaltung sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Das Plakat können Sie hier herunterladen (im pdf oder im png-Format). 

Die Menschen sind, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß, je nach ihrer geographischen und sozialen Herkunft, zu einem „geologischen Faktor“ geworden, die das Klimagleichgewicht des Erdsystems aus der Balance bringen un das damit das “web of life“ zerstören, das sich im Verlauf von Milliarden von Jahren herausgebildet hat. Mit der Einbeziehung aller Regionen der Welt in das ökonomische und ökologische System des Kapitalismus scheint die Menschheit nun an der von den Klimaforschern identifizierten „planetarischen Schwelle“ angekommen. Jenseits dieser Schwelle muss mit irreversiblen massiven und plötzlichen Folgen für alle Lebewesen gerechnet werden: Ein Entwicklungspfad hin zu einem „hothouse“-Zustand, der über Zehn- bis Hunderttausende von Jahren Bestand haben könnte.

Ist es vorstellbar, dass unter den Bedingungen von kollabierenden Ökosystemen und von essenziellem Mangel an für uns unverzichtbaren „Schätzen der Natur“ eine progressive menschliche Entwicklung möglich ist? Wie wahrscheinlich ist es, dass eine Zivilisierung unvermeidlicher Konflikte und eine zeitgemäße Toleranz sich herausbilden werden? Kurzum, können wir uns angesichts dieser Entwicklungen eine „Weltordnung in der zerklüfteten Welt“ (Dieter Senghaas) vorstellen, die dem Frieden eine Zukunft gibt oder müssen wir die weltweiten Problemlagen nicht vielmehr als Elemente einer systemischen Krise des Kapitalismus verstehen, die innerhalb dieses System gar nicht gelöst werden können?

Birgit Mahnkopf ist Professorin für Europäische Gesellschaftspolitik an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Sie ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von attac Deutschland, im Kuratorium des Instituts Solidarische Moderne und im Beirat der Open-Access-Zeitschrift Momentum Quarterly. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören die ökonomische, politische und soziale Dimensionen der Globalisierung sowie europäische und internationale Politik. Außerdem beschäftigt sie sich mit Arbeitssoziologie und industriellen Beziehungen sowie mit Bildungsökonomie und Bildungspolitik.

Mit dieser Vortragsreihe würdigen das Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) und die Landeszentrale für Politische Bildung Bremen Leben und Werk des international bedeutenden Friedens- und Konfliktforschers, der seit 1978 an der Universität Bremen lehrt und itbegründer des InIIS ist. Mit dem von ihm entwickelten „zivilisatorischen Hexagon“, das auf die Möglichkeiten friedlicher Entwicklung in und zwischen Gesellschaften abhebt, hat er ein Paradigma geschaffen, das es bis in die Abituraufgaben deutscher Schülerinnen und Schüler und in die bedeutendsten Lehrwerke Internationaler Beziehungen geschafft hat. Sein Buch „Zivilisierung wider Willen“ über den langen und schwierigen Prozess einer nachhaltigen Friedensgestaltung in Europa ist in zahlreiche Sprachen, u.a. ins Chinesische, Arabische und Koreanische übersetzt worden. Sein Gesamtwerk umfasst u.a. 35 vom ihm verfasste Bücher sowie 35 weitere Bücher, an denen er als Herausgeber oder Ko-Autor beteiligt war.

 

Plakat zur Gastvorlesung von Beate JahnPlakat zur Gastvorlesung von Beate Jahn
Gastvorlesung von Beate Jahn

Guest Lecture, 25.11.2019, von 14:00-16:00 Uhr, 
InIIS, UNICOM, Somerville-Str. 7, Raum 7.2210).
Das Plakat zum Herunterladen (PDF)

Critical theory was originally designed in response to the experience of populism in the 1930s. No wonder, then, that many writers interpret the return of populism today as a failure of critical theory – giving rise to a debate about its shortcomings and to suggestions for reform. This paper shares the goal of this debate: to identify the tasks of critical theory in times of Brexit and Trump. But it departs from the current debate in two ways: by providing an empirical analysis that shows that critical theory – contra common assumptions – has been politically very successful; and by providing a thorough reconstruction of Horkheimer’s core assumptions underpinning critical theory and its relationship to political practice. This reveals that while critical theory was always intended to have a political impact, it could never guarantee the outcome. Indeed, in the process of shaping historical development, critical theory inevitably becomes part of a new reality that must be subjected to further critique. It is therefore reflection on its own success that allows critical theory to unlock an account of the new historical realities today and to regain its critical edge: not through the reform of its core assumptions but through their application to a new historical conjuncture.

Beate Jahn is Professor of International Relations at the University of Sussex and President of the European International Studies Association (EISA).