News-Archiv

News filtern
Image by Etereuti from PixabayImage by Etereuti from Pixabay
Gundula Ludwig analysiert die Auftritte von Heinz-Christian Strache und Sebastian Kurz in der österreichischen Ibiza-Affäre

Hier geht es zum Gastkommentar in

"Der Standard", 21.05.2019 

Plakat Plakat "Wilde Theorie 22"
Diskussion und Workshop am 28./29. Mai

Wilde Theorie #22 mit Clare Woodford

Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Für die Teilnahme am Workshop ist eine Anmeldung erforderlich (martin.nonhoff@uni-bremen.de). 

Das Plakat zum Download (PDF)

Talk
From Melancholia and Mourning to Hatred and Fear: 'Left' politics against polarization and hate
Tuesday, 28 May 2019, 18h, InIIS, Room 7.2210


The rise of the far-right and increasing polarization of political views across Europe and the Americas have dashed post-2008 hopes of a more progressive turn in world politics. In response we may look to the left to help mobilize resistance to widespread xenophobia, yet many argue that the left is trapped in melancholia, still struggling to remake itself after the Cold War ‘loss’ of Marxism. I suggest that the melancholia diagnosis risks contributing to further polarization. In contrast I argue that, although at first it appears to fall prey to the same concerns, when freed from the restraints of the messianic, Jacques Derrida’s work of mourning Marx can help us ‘work through’ the post-Cold War impasse more productively, indicating two areas that require urgent attention. First, institutional design which better supports emancipation, and second construction of effective strategies to confront the dominance of the affective matrix of xenophobia.

Workshop
Against inequality and hatred? Neoliberalism and desire
Wednesday, 29 May 2019, 10:15-12:45
InIIS, Room 7.2210

In this workshop I hope to discuss the differences and similarities between Deleuze and Lacan’s conception of desire and the relevance for a radical politics that can fight economic inequality today. Although these themes may seem disparate both Deleuze and Lacan strongly influence the poststructuralist politics at the forefront of a new left theory and collective practice emerging from the 2011 wave of protests, anti-austerity marches and the Arab spring. However concerns remain about complicity between poststructuralism and neoliberalism that also feed into concerns about the current proliferation of hatreds prevalent in democratic politics today. The question for the workshop is whether the concept of desire (and which concept of desire) In Lacan and Deleuze’s work (part of a tradition that is at the centre not just of poststructuralist thought, but the wider critical theory tradition) can help us theorise strategies of resistance to neoliberalism or will hinder any such project. The workshop will draw on feminist and queer theory (Adriana Cavarero and Judith Butler), affect theory (principally in the work of Sara Ahmed), as well as the work of Michel Foucault, Jacques Derrida, Jacques Lacan, Gilles Deleuze, Jacques Rancière, Bonnie Honig and Christoph Menke.

Plakat zum Open Campus Tag 2019 der Uni BremenPlakat zum Open Campus Tag 2019 der Uni Bremen
Auch das InIIS ist vertreten

Am 15. Juni 2019 lädt die Universität Bremen ab 14:00 Uhr unter dem Motto „WELTEN ÖFFNEN – WISSEN TEILEN“ zu einem OPEN CAMPUS ein!

In einer gemeinsamen Pagode des Fachbereichs 8 - Sozialwissenschaften beteiligen sich auch Wissenschaftler*innen des InIIS:

15:00 Uhr

Populismus: Gefahr für die Demokratie oder notwendiges Korrektiv?

Bremer Politikschnack mit Prof. Dr. Martin Nonhoff und Prof. Dr. Lothar Probst vom Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) und Prof. Dr. Karin Gottschall vom Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM) und Dekanin des Fachbereichs 8.

16:00 Uhr
Die Zukunft der Türkei in Zeiten autoritärer Herrschaft

Bremer Politikschnack mit Dr. Roy Karadag vom Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS), Dr. Ulrike Flader und Dr. Nurhak Polat vom Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft (IfEK)

17:00 Uhr

Die EU unter Druck: Ende oder Aufbruch?

Bremer Politikschnack mit Prof. Dr. Susanne Schmidt vom Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS), Prof. Dr. Arndt Wonka vom Institut für Europastudien (IES) und Dr. Mandy Boehnke von der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS)

Das Publikum ist herzlich eingeladen, diese Frage mit den Wissenschaftler*innen zu diskutieren! 

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

 

Anna HollendungAnna Hollendung
Tätigkeit am 01. April aufgenommen

Anna Hollendung hat zum 01. April ihr Amt als Geschäftsführerin des InIIS aufgenommen.

Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Frauen- und Geschlechterstudien sowie der Niederländischen Philologie an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg arbeitete sie von 2012 bis 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am InIIS in der AG Politische Theorie. 2018 wechselte sie an das Institut für Sozialwissenschaften an der Christian-Albrecht-Universität in Kiel, blieb aber als assoziiertes Mitglied dem InIIS verbunden. Vor diesem Hintergrund liegt ihr die Entwicklung  des InIIS "sehr am Herzen". 

In ihrer wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt sie sich mit Demokratietheorien, Menschenrechten und Sozialer Ungleichheit.  

Congressional Study Group im MAIR SeminarCongressional Study Group im MAIR Seminar
Mitarbeiter US-amerikanischer Abgeordneter diskutieren mit Student*innen über Weltpolitik und Karriereplanung

Im Rahmen ihrer Studienreise nach Norddeutschland legte eine Delegation der „Congressional Study Group on Germany“ am Dienstag, den 9. April 2019 auch einen Zwischenstopp am Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) der Universität Bremen ein. Begleitet von Patrick Egenhofer und Paul Kincaid in Diensten der „Association of Former Members of Congress“ (FMC) besuchten zehn - Wahlkreisbüroleitern vergleichbare - „District Directors“ das Seminar „Transformations of the State“, das Vertretungsprofessor Ulrich Franke im laufenden Semester im Rahmen des Masterstudiengangs „International Relations: Global Governance and Social Theory“ (MAIR)
Button Congrassional Study Groupanbietet. Dieser von der Universität Bremen und der Jacobs University gemeinsam aufgelegte Studiengang ist gerade auch bei Studierenden, die nicht aus Deutschland oder anderen Teilen Europas kommen, sehr beliebt, da alle Kurse auf Englisch angeboten werden. Entsprechend hatten die „District Directors“, die je 5 republikanischen und demokratischen Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses aus so verschiedenen Bundesstaaten wie Alabama, Kalifornien, New York, Texas und Wisconsin zuarbeiten, die besondere Gelegenheit, mit Studierenden aus allen Erdteilen über aktuelle Fragen der Weltpolitik zu diskutieren und Tipps zur Planung des beruflichen Fortkommens zu geben. 

Demokratie und Wahrheit: PlakatDemokratie und Wahrheit: Plakat
Tagung der DVPW Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte

Zur Tagungsseite "Demokratie und Wahrheit" der Tagung der DVPW Sektion "Politische Theorie und Ideengeschichte" geht es hier.

Grafik WorkshopGrafik Workshop
Workshop am 27.02.2019 - Einladung notwendig

Das Programm können Sie als PDF herunterladen.

Kontakt: Dr. Philipp Schulz, pschulz@uni-bremen.de.

 

Graphik InIIS Newsletter Nr 9Graphik InIIS Newsletter Nr 9
Der InIIS-Newsletter Nr. 9 ist erschienen

Den Newsletter können sie hier herunterladen.

Plakat Wilde Theorie 21Plakat Wilde Theorie 21
Vortrag und Workshop mit Victor Kempf

Für den Workshop ist eine Anmeldung erforderlich:

Dr. Frieder Vogelmann, frieder.vogelmann@uni-bremen.de.

Vortrag und Diskussion: 22.01.2019, 18:00-19:30
Workshop: 23.01.2019, 10:15-12:45
beide im InIIS, SOCIUM, Mary-SomervilleStr. 7, R.2210

Das Veranstaltungsplakat zum Herunterladen (PDF).

Im Bremer Kolloquium zur Politischen Theorie, das wöchentlich am InIIS stattfindet, wechseln Beiträge von Gästen und InIIS-Mitgliedern sowie Diskussionen aktueller Literatur aus dem Bereich Politische Theorie.
Besonders hervorzuheben ist die Reihe „Wilde Theorie“. Sie besteht aus einer Serie von Vor-trägen und Workshops zu aktuellen Arbeiten in der politischen Theorie bestehen, zu denen die Teilnehmer_innen des Kolloquiums sowie weitere Interessierte herzlich eingeladen sind. In loser Folge laden wir dazu Theoretiker_innen nach Bremen ein, die sich in der Phase zwi-schen Doktorarbeit und Professur befinden, damit sie ihre jeweils aktuellen Projekte vorstel-len – und hoffentlich im Austausch mit uns weiterentwickeln. Gelegenheit dafür gibt jeweils ein öffentlicher Vortrag im Rahmen des Kolloquiums mit einem anschließenden Workshop. Dieser Workshop soll der produktiven Diskussion des Themas dienen, indem thematisch einschlägige Texte und/oder eigene Arbeiten der Bremer Teilnehmer_innen gelesen und diskutiert werden. Zu den Workshops bitten wir um vorherige kurze Anmeldung (Kontakt siehe jeweils im Programm), gerne spätestens eine Woche vorab, damit wir alle Interessier-ten gut einbinden können.
Texte (gescannte Literatur und Papiere der Referenten) werden vorab über den Verteiler des Kolloquiums zur Verfügung gestellt. Eingeladen sind alle Interessierten – geben Sie also dieses Programm gerne weiter. Falls Sie sich auf den Mailverteiler setzen lassen möchten, kontaktieren Sie bitte Frieder Vogelmann unter frieder.vogelmann@uni-bremen.de.
CP-Erwerb im Kolloquium (General Studies)
Studierende aller Studiengänge (auf BA- wie MA-Niveau) sind eingeladen, nach am Bremer Kolloquium für Politische Theorie teilzunehmen (wobei ich um kurze Vorabsprache per Mail oder in der Sprechstunde bitte). Im Kolloquium können nun im Wintersemester 2018/19 erstmals auch Credit Points für den General-Studies-Bereich erworben werden. Der CP-Erwerb ist auf 3 CP je Semester limitiert. Die drei CPs können Sie erwerben, indem Sie entweder (a) zu einer Sitzung ein Protokoll verfassen oder (b) einen Essay zu einem poli-tisch-theoretischen Thema Ihrer Wahl verfassen (Themenwahl aber nur nach vorheriger Ab-sprache in der Sprechstunde).

Hans Joas, Foto: Ziko van Dijk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36594837Hans Joas, Foto: Ziko van Dijk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36594837
Postnationaler Imperialismus?" am 05.12. im Haus der Wissenschaft

Am 5. Dezember 2018 findet die Dieter Senghaas Lecture im Olbers-Saal im Haus der Wissenschaft statt (19 Uhr). Den Vortrag mit dem Titel „Postnationaler Imperialismus? Eine militaristische Denktradition und ihre gegenwärtige Bedeutung“ hält in diesem Jahr Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joas. 

Veranstaltungsplakat

Im Zentrum dieser vierten Senghaas Lecture steht der europäische Einigungsprozess, dessen Legitimation in beträchtlichem Maße in der erfolgreichen Etablierung einer stabilen „post-Hobbesschen“ Friedensordnung nach dem Zweiten Weltkrieg verankert ist. Bei den heutigen Bemühungen um eine gemeinsame europäische Verteidigungs- und Sicherheitspolitik stellt sich deshalb die entscheidende Frage, ob diese den Prinzipien folgen wird, die im Binnenverhältnis Europas gelten, oder ob wir Zeugen der Herausbildung einer neuen Weltmacht alter Schule, d.h. eines "postnationalen Imperialismus" sind. Dieser Frage geht der Vortrag auf dem Weg einer Auseinandersetzung mit historisch-soziologischen Überlegungen zu Europa von Otto Hintze und Carl Schmitt bis zur Gegenwart nach.

Hans Joas ist Ernst Troeltsch-Honorarprofessor an der Humboldt Universität zu Berlin. Zuvor war er Professur für Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg und an der Freien Universität Berlin. Er war Professor an der University of Chicago und zwischen 2002 und 2011 Direktor des Max-Weber-Kollegs für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien in Erfurt und bis 2014 Permanent Fellow am Freiburg Institute of Advanced Studies. Er ist darüber hinaus vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Max-Planck-Forschungspreis (2015), mit der Werner-Heisenberg-Medaille der Alexander von Humboldt-Stiftung (2012) und dem Bielefelder Wissenschaftspreis (2010).

Mit dieser Vortragsreihe würdigen das Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) und die Landeszentrale für Politische Bildung Bremen Leben und Werk eines der international bekanntesten und geachteten Friedens- und Konfliktforschers, der seit 1978 an der Universität Bremen lehrt und forscht. In dem von Eckhard Jesse und Sebastian Liebold herausgegebenen Buch „Deutsche Politikwissenschaftler – Werk und Wirkung“ wird Dieter Senghaas als herausragender Wissenschaftler charakterisiert, der „eine ganze Generation von Menschen in der Friedensforschung, in der Friedensbewegung und in der entwicklungspolitischen ‚Szene‘ geprägt“ hat. Und weiter heißt es: „Wo Senghaas ist, ist Akademie, ist der lebhafte Austausch über den Wandel der Welt und über die Dynamik, die ihm innewohnt“. Mit dem von ihm entwickelten „zivilisatorischen Hexagon“, das auf die Möglichkeiten friedlicher Entwicklung in und zwischen Gesellschaften abhebt, hat er ein Paradigma geschaffen, das es bis in die Abituraufgaben deutscher Schülerinnen und Schüler und in die bedeutendsten Lehrwerke Internationaler Beziehungen geschafft hat. Sein Buch „Zivilisierung wider Willen“ über den langen und schwierigen Prozess einer nachhaltigen Friedensgestaltung in Europa ist in zahlreiche Sprachen, u.a. ins Chinesische, Arabische und Koreanische übersetzt worden. Sein Gesamtwerk umfasst u.a. 35 vom ihm verfasste Bücher sowie 35 weitere Bücher, an denen er als Herausgeber oder Ko-Autor beteiligt war.