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Am 02.12. Kolloquium mit Étienne Balibar, Martin Nonhoff u.a.

Kolloquium mit Étienne Balibar „Europa – Chaos und Pluralität“

Zeit: Samstag, den 2. Dezember 2017 um 11.00 Uhr
Ort: Institut Français, Contrescarpe 19, 28203 Bremen
Eintritt frei, keine Anmeldung nötig

Ist das Projekt eines geeinten und pluralen Europas angesichts des „Versagens der europäischen Flüchtlingspolitik“ und des Wiedererstarkens populistischer Tendenzen gescheitert? Befindet Europa sich nicht nur in einer Krise, sondern in einem Zustand des Chaos?  

Étienne Balibar unternimmt in immer wieder neuen Anläufen den Versuch, die Bedingungen für die Herausbildung eines anderen, pluralen und demokratischen Europas sichtbar zu machen. In seinem Buch „Europa: Krise und Ende?“ analysiert Balibar z. B. nicht nur den Schwund politischen Handelns, sondern arbeitet heraus, wie es Europa gelingen kann, wieder die Gestalt eines „politischen Projekts“ anzunehmen.

Doch wie ist ein erweitertes und plurales Selbstverständnis Europas in der heutigen Situation politisch zu realisieren? Wie lässt sich der höchst heterogene und komplexe europäische Raum überhaupt (neu) bestimmen? Und wie entgeht man, aus der Perspektive Arendts gefragt, hierbei der Gefahr, ein wie auch immer geartetes „Europa-Ideal“ zu formulieren?

Diskussion mit: Étienne BalibarVlasta JalušičPiotr Buras und Martin Nonhoff  
Gesprächsleitung: Antonia Grunenberg.

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung

Etienne Balibar bekommt am 01. Dezember den Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken.
Für die Preisverleihung  im Rathaus ist eine Anmeldung erforderlich: ruedel.boell@arcor.de

Informationen zu beiden Veranstaltunen finden Sie auf der Seite der Heinrich-Böll-Stiftung.

 

Poster Wilde Theorie 18Poster Wilde Theorie 18
Vortrag und Workshop mit Manon Westphal

Vortrag und Workshop mit Manon Westphal (Universität Münster).

28.11., 18:00 - 19:30
Bremer Kolloquium zur Politischen Theorie
InIIS, UNICOM Haus 7, Raum: 7.2210

 29:11., 10:00 - 13:00
Workshop
Modus Vivendi und die Idee einer realistischen politischen Theorie
InIIS, UNICOM, Haus 7, Room: 7.2210
Anmeldung für den Workshop bei martin.nonhoff@uni-bremen.de

 

"Wilde Theorie“ ist eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Bremer Kolloquiums für Politische Theorie unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Nonhoff. Hier stellen Theoretiker_innen, die sich in der Phase zwischen Doktorarbeit und Professur befinden, aktuelle Arbeiten zur Diskussion.

Zu den Workshops bitten wir um vorherige kurze Anmeldung bei frieder.vogelmann@uni-bremen.de, gerne spätestens eine Woche vorab.

Weitere Informationen zum Kolloquium sowie Materialien zu den Sitzungen stellt Martin Nonhoff (martin.nonhoff@uni-bremen.de) auf Anfrage zur Verfügung.

Das Veranstaltungsplakat zum Herunterladen.

Student organized confernenceStudent organized confernence
Eine studentische Konferenz zur Hegemonietheorie

Über Ihre Erfahrungen mit dem Seminar und der Konfernz berichten Marie Kübler, India Hartung, Carla Ostermayer und Tom Seiler in der Ausgabe Wintersemester 2017/18 der "Resonanz - Magazin für Lehre und Studium an der Universität Bremen".

Zum Artikel

Poster 2Wilde Theorie 17Poster 2Wilde Theorie 17"
Lecture and Workshop with Eva von Redecker (HU Berlin)

"Wilde Theorie“ ist eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Bremer Kolloquiums für Politische Theorie unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Nonhoff. Hier stellen Theoretiker_innen, die sich in der Phase zwischen Doktorarbeit und Professur befinden, aktuelle Arbeiten zur Diskussion.  

Zu den Workshops bitten wir um vorherige kurze Anmeldung bei frieder.vogelmann@uni-bremen.de, gerne spätestens eine Woche vorab.

Weitere Informationen zum Kolloquium sowie Materialien zu den Sitzungen stellt Martin Nonhoff (martin.nonhoff@uni-bremen.de) auf Anfrage zur Verfügung.

 Das Veranstaltungsplakat zum Herunterladen.

Veranstaltungsplakat Wilde Theorie 16Veranstaltungsplakat Wilde Theorie 16
Vortrag und Workshop mit Titus Stahl (Groningen)

"Wilde Theorie“ ist eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Bremer Kolloquiums für Politische Theorie unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Nonhoff. Hier stellen Theoretiker_innen, die sich in der Phase zwischen Doktorarbeit und Professur befinden, aktuelle Arbeiten zur Diskussion.  

Zu den Workshops bitten wir um vorherige kurze Anmeldung bei frieder.vogelmann@uni-bremen.de, gerne spätestens eine Woche vorab.

Weitere Informationen zum Kolloquium sowie Materialien zu den Sitzungen stellt Martin Nonhoff (martin.nonhoff@uni-bremen.de) auf Anfrage zur Verfügung.

Das Veranstaltungsplakat zum Herunterladen.

Prof. Dr.  Catherine Colliot-Thélène and Prof. D. Martin NonhoffProf. Dr. Catherine Colliot-Thélène and Prof. D. Martin Nonhoff
Diskussionsveranstaltung am 22.03. (18:30 Uhr) mit Prof. Dr. Martin Nonhoff und Prof. Dr. Catherine Colliot-Thélène in der Bremischen Bürgerschaft

Eie Veranstaltung der Bremischen Bürgerschaft und des Institut Français Bremen.

Das Veranstaltungsplakat als PDF.

Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich werfen ihre Schatten voraus. Die Franzosen stehen vor der schweren Entscheidung, zwischen den Verlockungen einer rechtspopulistischen Marine Le Pen und der Tatsache, dass es den idealen Kandidaten für das höchste Amt nicht gibt, zu bestehen. Wie in Frankreich beobachten wir auch in Deutschland ein gewachsenes Potenzial an Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Ihre Vertreter bedrohen die Demokratie und zwingen zum Handeln gegen die „Gefährder“.
Was muss getan werden, um die repräsentative Demokratie attraktiver und wieder stabiler zu machen? Wie lässt sich Vertrauen der Menschen in unsere Staatsform zurückgewinnen?
Darüber sprechen und diskutieren unter der Moderation von Bürgerschaftssprecher Horst Monsees die französische Philosophin Prof. Dr. Catherine Colliot-Thélène (Universität Rennes) und der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Martin Nonhoff von der Universität Bremen.

 

Prof. Dr. Martin Nonhoff Prof. Dr. Martin Nonhoff
Public talk online as a video

 

In einer Veranstaltung der Bremen International Graduate Schoal of Social Sciences (BIGSSS), der Columbia's Journalism School, der ZEIT-Stiftung Ebelin and Gerd Bucerius und des German Research Foundation diskutierten:

  • Martin Nonhoff, Professor of Political Theory, InIIS,
  • Michael Werz, Senior Fellow of the Center For American Progress, Georgetown University
  • Alec MacGiliis, Journalist for ProPublico, The New Yorker, and Washington Post
  • Jan-Werner Müller, Professor of Politics, Princeton University,
  • Todd Gillin, Professor of Journalism and Sociology,Columbia University

 

Introduction by Joann Halpern, Director, German Center For Research and Innovation.

The video

Poster: Wilde Theorie No. 15Poster: Wilde Theorie No. 15
Prof. Dr. Ina Kerner (Humboldt-Uni Berlin) in der Reihe "Wilde Theorie"

Die zweite Veranstaltung aus der Reihe "Wilde Theorie" diesem Semester wird von Prof. Dr. Ina Kerner (Humboldt-Universität Berlin) bestritten. Ihr Vortrag trägt den Titel "Postkoloniale Theorien. Kritische Theorien für eine globalisierte Welt". 
(Achtung: Ausnahmsweise wird diese Sitzung erst um 18.30 Uhr beginnen.) 
Das Ankündigungsplakat können Sie hier herunterladen.

Wie immer in der Reihe "Wilde Theorie" ist mit dem Vortrag noch ein Workshop mit der Referentin am darauf folgenden Tag verbunden (Mittwoch, den 29.6., 9:30-12:30 Uhr, InIIS, Raum 2020), um die Thematik zu vertiefen. 
Bitte melden Sie sich für den Workshop spätestens bis Montag, den 20.06. bei Frieder Vogelmann an (frieder.vogelmann@uni-bremen.de). Sie erhalten dann die Texte zur Vorbereitung per Email.

"Wilde Theorie“ ist eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Bremer Kolloquiums für Politische Theorie unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Nonhoff. Hier stellen Theoretiker_innen, die sich in der Phase zwischen Doktorarbeit und Professur befinden, aktuelle Arbeiten zur Diskussion. Gelegenheit dafür gibt jeweils ein öffentlicher Vortrag im Bremer Kolloquium für Politische Theorie und ein Workshop am folgenden Morgen. 
Weitere Informationen zum Kolloquium sowie Materialien zu den Sitzungen stellt Martin Nonhoff (martin.nonhoff@uni-bremen.de) auf Anfrage zur Verfügung.

 

Das Titelbild der Mittelweg 36 Ausgabe April 2016Das Titelbild der Mittelweg 36 Ausgabe April 2016
Die von Martin Nonhoff und Frieder Vogelmann herausgegeben Ausgabe der Mittelweg 36 sucht nach den Ursachen des Schweigens der PolitischenTheorie

Wie kommt es, so fragte jüngst die Neue Zürcher Zeitung, dass gerade den Anhängern der Kritischen Theorie kein Kommentar zum Zeitgeschehen zu entlocken ist, während Herfried Münkler und Peter Sloterdijk sich in den Feuilletons um Kopf und Kragen schreiben? Doch nicht nur die Nachlassverwalter der Frankfurter Schule zögern, sich in öffentliche Debatten einzumischen – die gesamte Zunft der Politischen Theorie scheint angesichts der Krise ratlos. Die Frage nach den Ursachen, die eine ganze, um Worte für gewöhnlich nicht verlegene Disziplin in den bewegten Zeiten der Gegenwart verstummen lassen, steht im Zentrum des von Martin Nonhoff und Frieder Vogelmann herausgegebenen Mittelweg-36-Schwerpunkts.

Den Auftakt macht Regina Kreide, die das Schweigen des politischen Liberalismus auf dessen Unfähigkeit zum Umgang mit einer bestimmten Art politischer Konflikte zurückführt. Anschließend wägt Martin Nonhoff Krisenanalyse und radikale Theorie der Demokratie gegeneinander ab, während Jörg Schaub fragt, warum das Luftschloss Liberalismus die Bodenhaftung verloren hat. Sodann plädiert Frank Nullmeier für eine Politische Theorie des Komparativs, die die menschliche Neigung, sich mit anderen zu vergleichen, nicht außen vor lässt. Und Frieder Vogelmann schließlich nimmt das trügerische Glück Liberaler Subjekte unter die Lupe.

Annotationen und Leseproben finden Sie auf der Seite der Mittelweg 36.

 

20 Jahre Institut für Interkulturelle und Internationale Beziehungen20 Jahre Institut für Interkulturelle und Internationale Beziehungen
Vortragsveranstaltung und Symposium anlässlich des 20jährigen Bestehens des Instituts für Interkulturelle und Internationale Studien

Vor 20 Jahren wurde das Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) an der Universität Bremen mit Unterstützung
des Senats der Freien Hansestadt Bremen gegründet.
Die damalige Idee, die beiden politikwissenschaftlichen Teildisziplinen der Internationalen Beziehungen und der Politischen
Theorie in einem Institut zusammenzuführen, hat sich als weitsichtig erwiesen. Die Forschungsthemen
und -ansätze des Instituts haben bis heute nichts von ihrer Bedeutung eingebüßt.
Gegründet von den Professoren Dr. Bernhard Peters, Dr. Dr. h.c. Dieter Senghaas und Dr. Michael Zürn hat das InIIS in den letzten
20 Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass die Politikwissenschaft heute zu den führenden Disziplinen an der Universität
Bremen gehört.

Das Programm können Sie hier als PDF herunterladen.