Aktuelles

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Veranstaltungsplakat Veranstaltungsplakat "The Populist Challenge"
Vorträge von Prof. Dr. Probst zu Populismus bei US- und deutschen Wahlen

Gegenwärtig ist eine Art Konvergenz politischer Entwicklungen in den USA und in Deutschland zu beobachten. Donald Trump und die AfD sind artverwandte politische Phänomene, die in ihrer jeweiligen politischen Umwelt den Pol des Rechtspopulismus repräsentieren. Vor diesem Hintergrund hielt Prof. Probst im Clarke Forum for Contemporary Issues am Dickinson College in Carlisle (PA) sowie auf Einladung des American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) und der Heinrich Böll Stiftung in Washington jeweils einen Vortrag zum Thema "The Populist Challenge", in dem er die gegenwärtigen Entwicklungen in beiden Ländern miteinander verglich. In Washington diskutierte Prof. Probst im Anschluss an den Vortrag mit Vertreter*innen verschiedener transatlantischer Stiftungen, amerikanischer Universitäten und des State Departments über Strategien des Umgangs mit dem Phänomen des Populismus.

Das Video ist über die Website des Clarke Forum for Contemporary Issues am Dickinson College erreichbar.

Prof. Dr. Lothar ProbstProf. Dr. Lothar Probst
Lothar Probst in den Ruhestand verabschiedet

Am 25. Mai feierte das Institut für Politikwissenschaft den Abschied des langjährigen InIIS –‐Geschäftsführers Prof. Lothar Probst. Vor Freunden und Vertretern des Instituts, der Universität, der Landespolitik und von Funk- und Printmedien hielt Prof. Probst nach einer Einführung durch Prof. Philip Manow den Vortrag „Was ist Politik? Reflexionen zur Politikwissenschaft und ihrem Gegenstand“. In diesem Vortrag betrachtete Prof. Probst die Spezialisierung und Mathematisierung als sichtbare Schwächen der zeitgenössischen Politikwissenschaft. Schließlich plädierte er für eine an Hannah Arendts Schriften orientierte Begrifflichkeit und Theoretisierung des Politischen als hilfreiche Mittel, um die Dynamik der in der Bundesrepublik und in Europa vorherrschenden Identitätskonflikte und der Verschiebungen in den Parteiensystemen erfassen und bewerten zu können. Nach einer Würdigung durch Christian Weber, Präsident der Bremischen Bürgerschaft, kamen Freunde und Kollegen in den Räumen des InIIS zu einem vergnüglichen Empfang zusammen. Der Abschied von Lothar Probst fällt schwer. Denn es gelang ihm, das InIIS auch in schweren Zeiten (zu erinnern sei hier an den viel zu frühen Tod des InIIS--‐Mitbegründers Bernhard Peters) zu leiten und maßgeblich dazu beizutragen, dass das InIIS zu einem der spannendsten politikwissenschaftlichen Forschungsinstitute in Deutschland geworden ist. Wir danken Lothar Probst für diese Leistung, dafür, dass er in all den Jahren seinen Kollegen und Kolleginnen zur Seite stand und ihn sein Humor und seine Freundlichkeit nie verlassen haben. Wir Kolleginnen und Kollegen vermissen Dich jetzt schon und wünschen alles Gute

Prof. Dr. Probst vor dem ehemaligen Eingang des InIISProf. Dr. Probst vor dem ehemaligen Eingang des InIIS
Abschiedsvorlesung am 25.05. im Cartesium

Der Geschäftsführer des InIIS, Prof. Dr. Lothar Probst, verabschiedet sich in den Ruhestand. Im Rahmen der offiziellen Verabschiedung hält Prof. Probst seine Abschiedsvorlesung zur Frage:  "Was ist Politik? Reflexionen zur Politikwissenschaft und ihrem Gegenstand." Die Veranstaltung findet am 25.05. um 18:00 Uhr in der Rotunde des Cartesiums, Enrique-Schmidt-Straße 5, statt.

 

20 Jahre Institut für Interkulturelle und Internationale Beziehungen20 Jahre Institut für Interkulturelle und Internationale Beziehungen
Vortragsveranstaltung und Symposium am 10./11.12. anlässlich des 20jährigen Bestehens des Instituts für Interkulturelle und Internationale Studien

Vor 20 Jahren wurde das Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) an der Universität Bremen mit Unterstützung des Senats der Freien Hansestadt Bremen gegründet.
Die damalige Idee, die beiden  politikwissenschaftlichen Teildisziplinen der Internationalen Beziehungen und der Politischen Theorie in einem Institut zusammenzuführen, hat sich als weitsichtig erwiesen. Die Forschungsthemen
und -ansätze des Instituts haben bis heute nichts von ihrer Bedeutung eingebüßt.
Gegründet von den Professoren Dr. Bernhard Peters, Dr. Dr. h.c. Dieter Senghaas und Dr. Michael Zürn hat das InIIS in den letzten 20 Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass die Politikwissenschaft heute zu den führenden Disziplinen an der Universität Bremen gehört.

Als Initiator und eines der Trägerinstitute des Sonderforschungsbereichs „Staatlichkeit im Wandel“ (2002 – 2014) sowie der
Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) hat es zugleich einen Beitrag zur sozialwissenschaftlichen
Exzellenzforschung an der Universität Bremen geleistet.

Es gibt also viele Gründe, das Jubiläum mit einer Vortragsveranstaltung und einem Symposium zu feiern.

Am 10. Dezember eröffnen wir um 19:30 Uhr in der Stadtwaage die DIETER SENGHAAS LECTURES. Mit dieser neuen Vortragsreihe würdigen wir das Wirken des Mitgründers und langjährigen InIIS-Mitglieds Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Senghaas, der zu den international renommiertesten Friedens- und Konfliktforschern gehört.

Am 11.12. schließt sich im Cartesium  an der Universität Bremen ein Symposium an.

Das komplette Programm können Sie hier als PDF herunterladen.

 

 

 

Veranstaltungsort Haus der WissenschaftVeranstaltungsort Haus der Wissenschaft
Podiumsdiskussion im Haus der Wissenschaft mit 200 Teilnehmern

Am Montag, den 19. Oktober veranstaltete das InIIS im Haus der Wissenschaft einen Podiumsdiskussion zum geplanten transatlantischen Freihandels- und Investitions-Abkommen TTIP Bremen ein. Pia Eberhardt (Corporate Europe Observatory, Brüssel), Torsten Grünewald (Handelskammer Bremen), Joachim Schuster (SPD, Mitglied im Handelsausschuss des Europäischen Parlaments) und Prof. Sebastian Botzem (Leiter der Forschungsgruppe „Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten“) diskutieren darüber, wie TTIP das Verhältnis von Markt und Politik verändert. Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer einer solchen Übereinkunft? Stärkt oder schwächt TTIP das Gemeinwesen? Die Moderatoren, Alexandra Endres (ZEIT Online). und Prof. Lothar Probst, Geschäftsführer des InIIS, konnten 200 interessierte Zuhörer begrüßen.

Hier finden Sie eine ausführliche Zusammenfassung der Diskussion.

Ein Videomitschnitt steht auch zur Verfügung.

Auch der Weserkurier berichtete über diese Veranstaltung.

Wie handlungsfähig ist der neue Bremer Regierungschef?

100-Tage-Bilanzen habe sich als eine Art Barometer für die Handlungsfähigkeit einer neuen Regierung und ihres Regierungschefs eingebürgert. Wie fällt diese Bilanz für Carsten Sieling, den neuen Bremer Bürgermeister aus? Zu dieser Frage hat Prof. Probst einen Kommentar für den Weser-Kurier verfasst. Mehr »

Podiumsdiskussion am 01.06. im EuropaPunktPodiumsdiskussion am 01.06. im EuropaPunkt
Podiumsdiskussion am 01.06., 18:00, EuropaPunkt

In den vergangenen Monaten war in vielen Teilen Deutschlands eine neue Welle politischer Partizipation zu beobachten. Auf den ersten Blick scheint es die Artikulation einer neuen Unzufriedenheit und Besorgnis zu sein, die zur Entstehung einer Straßenbewegung fuhrte und die
der AfD einen enormen Popularitatsschub bescherte. Die Proteste scheinen sich gegen die sogenannte „Islamisierung Europas“ zu wenden und gleichzeitig eine massive Unzufriedenheit mit der politischen und medialen Elite zu artikulieren.
Doch woher kommt diese „Mobilisierte Unzufriedenheit“? Wer sind die Personen, die sich zu diesem Anlass in der Offentlichkeit politisch engagieren?
Die Veranstaltung „Mobilisierte Unzufriedenheit - Ursachen und Wirkungen“ soll zum Dialog uber diese neue politische und gesellschaftliche Situation beitragen, Antworten auf die aufgeworfenen
Fragen finden und einen Ausblick geben, was die „Mobilisierte Unzufriedenheit“ fur die
europaische und nationale Politik und fur unseren Alltag bedeuten kann.

Zu dem Thema diskutieren werden:
• Esra Cakmakli (Vorstand Schura Bremen)
• Jochen Grabler (Radio Bremen)
• Prof. Lothar Probst (InIIs)
• Dr. Frieder Vogelmann (InIIs)
• Moderation: Dr. Janna Wolff (Jean Monnet Centre for European Studies)

Die Veranstaltung findet statt am Montag, den 01.06., 18:00-20:00, im 

EuropaPunkt Bremen
Am Markt 20
28195 Bremen

 

 

Wissenschaft bewegt: Deutsch-türkische BeziehungenWissenschaft bewegt: Deutsch-türkische Beziehungen
Podiumsdiskussion am 13.11. im Rahmen der Türkeiwoche

Die Veranstaltung findet am Donnerstag,den 13.11., von 18:00 - 20:00 Uhr im EuropaPunktBremen, Am Markt 20, statt.

Die Veranstaltung gehört zur  Türkeiwoche im Rahmen des Deutsch-türkischen Wissenschaftsjahres, die in der Woche vom 10. - 16.11. unter dem Motto "Wissenschaft bewegt: Deutsch-Türkische Beziehungen" stattfindet.

Das Motto der diesjährigen Türkeiwoche, die die Universität Bremen in Kooperation mit der Hochschule Bremen ausrichtet, nimmt das deutsch-türkische Wissenschaftsjahr zum Anlass, die vielfältigen Wissenschaftsbeziehungen zwischen Bremen und Hochschulen in der Türkei einer breiteren interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die große Zahl an Mitwirkenden, die Vielfalt an Themen und Veranstaltungsformen verdeutlicht: Wissenschaft bewegt! Sie bildet über gesellschaftlich-politische Differenzen hinweg eine Brücke zum Verstehen und eröffnet Räume für einen kritischen Dialog. Die Veranstaltungen machen der interessierten Öffentlichkeit das Angebot, aktuelle Fragen in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur der Türkei, der deutsch-türkischen Beziehungen wie auch des türkischen Lebens in Deutschland mit Fachleuten zu diskutieren. Wir wollen mit der Türkei-Woche einen Beitrag dazu leisten, den Blickwinkel auf die Türkei sowie auf Lebenswirklichkeiten und Erfahrungen türkischer MigrantInnen in Deutschland im Lichte neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse zu weiten. Dabei geht es auch darum, gängige Stereotype über „die Türkei“ oder „die Türken“ zu hinterfragen. Schwerpunktthemen der Woche wie „Frauen“, „Medien“ und „Migration“ bieten hierzu die Gelegenheit. Die Veranstaltungen öffnen – dafür steht sinnbildlich das Eingangstor der altehrwürdigen Universität Istanbul auf diesem Flyer – den Blick auf Geschichte und Gegenwart deutsch-türkischer Wissenschaftsbeziehungen. 

Radiobeitrag

Die Stimmen der beiden kleinen Oppositionsparteien im Bundestag reichen nicht einmal aus, um die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zu beantragen oder eine abstrakter Normenkontrolle beim BVerfG auf den Weg zu bringen. Wie können die Rechte der Opposition dennoch wirksam wahrgenommen werden und wo müssten die Parteien der Großen Koalition den beiden kleinen Oppositionsparteien entgegenkommen? Darüber sprach SWR 2 mit Prof. Lothar Probst.

Fernsehbeitrag

Berlin Direkt (ZDF) beschäftigt sich mit der Rolle der Grünen in der Opposition nach der Bundestagswahl und der Bildung der Großen Koalition. Wo stehen die Grünen und was sind ihre Perspektiven in der Opposition? Dazu äußert sich auch Prof. Probst im Beitrag.