Wintersemester 2017/18

Hinweise zu Hausarbeiten in der Politischen Theorie

Hausarbeiten stellen die mit Abstand wichtigste Prüfungsform in Seminaren zur Politischen Theorie da. Um Ihnen das Schreiben ein wenig zu erleichtern oder doch zumindest die eine oder andere Frage zu beantworten, finden Sie hier den Hausarbeiten-Survival Guide. Während das Ihnen vermutlich längst bekannte Kompendium allgemeine Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten und zu den formalen Anforderungen an Hausarbeiten - Schriftgröße, Deckblatt (als .docx zum Download), Zitationsformat (gibt es auch als Citavistil!), Plagiarismus etc. -  liefert (eine Formatvorlage gibt es beim StugA Politik), versucht der Survival Guide, Hilfestellung beim Finden von Fragestellungen und bei Formulierungsschwierigkeiten zu leisten. 

Veranstaltungsort:
GW2
Raum: B1170

Bremen
Uhrzeit:
16:00 - 18:00
Semester:
WiSe 2017/18

Wer Demokratie sagt, sagt Kritik – so jedenfalls die Arbeitshypothese dieses Seminars, in dem wir uns mit dem Verhältnis von Demokratie und Kritik beschäftigen werden. Dazu gehört einerseits, dass wir uns die verschiedenen Formen aktueller, aber auch historisch einflussreicher Kritik an der Demokratie ansehen werden: Sowohl solche Einwände, die sich auf die konkrete Ausgestaltung von Demokratie beziehen – Repräsentationskritik und Postdemokratie-Diagnosen dürften hier zu den bekanntesten Kritikformen zählen –, als auch grundsätzliche Kritik an der Demokratie überhaupt, beispielsweise weil sie zwangläufig in Anarchie oder der Herrschaft des Mobs enden müsse.

Andererseits werden wir das Verhältnis aber auch umgekehrt beleuchten: Denn Demokratie, so könnte sich herausstellen, ist selbst wesentlich kritisch, beispielsweise gegenüber der Herrschaft von Menschen über Menschen. Und von hier mag ein Perspektivwechsel möglich werden, der die Kritik an der Demokratie als notwendige Selbstkritik durch die Demokratie versteht – so dass Kritik und Demokratie eben nicht einzeln zu haben wären.

Veranstaltungsort:
GW1
Raum: A0010

Bremen
Uhrzeit:
12:00 - 14:00
Veranstaltungsreihe:
Lehrveranstaltungen BA MA usw
Semester:
WiSe 2017/18

Feministische politische Philosophie kennt zwar bevorzugte Themen – die mit der Geschlechtergerechtigkeit, der Politisierung des vermeintlich Privaten oder den Debatten um Pornographie oder Abtreibung längst nicht erschöpft sind –, doch lässt sie sich als Theoriefeld nicht über ihre Inhalte bestimmen. Denn eine ambitionierte feministische politische Philosophie intendiert eine andere politische Philosophie, indem sie die Fragen zur Diskriminierung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts und deren Überwindung in ihrer wissenschaftlichen Vorgehensweise verankert. Die so erzeugten Spannungen zu einem traditionellen, wertfreien oder neutralen Wissenschaftsverständnis werden bewusst in Kauf genommen und erzwingen eine zusätzliche Reflexionsebene. Das Seminar will daher in der Lektüre klassischer Texte der feministischen politischen Philosophie neben den konkreten Inhalten jeweils die methodologischen Implikationen untersuchen, die sich mit dem Anspruch feministischer Intervention in der politischen Theorie verbinden. Denn nicht zuletzt bedeutet feministische politische Philosophie eine Politisierung von Theorie.

Koll. zur Politischen Theorie

Vortrag Frieder Vogelmann

Dr. Frieder Vogelmann12.12.2017
Veranstaltungsort:
InIIS, UNICOM
Raum: 7.2210

Bremen
Uhrzeit:
18:00 - 00:00
Veranstaltungsreihe:
Bremer Kolloquium zur Politischen Theorie
Semester:
WiSe 2017/18

Veranstaltungsort:
InIIS, UNICOM,
Raum: 7.2210

Bremen
Uhrzeit:
00:00 - 00:00
Veranstaltungsreihe:
Bremer Kolloquium zur Politischen Theorie
Semester:
WiSe 2017/18
 

Im Bremer Kolloquium zur Politischen Theorie, das wöchentlich am InIIS stattfindet, wech-seln Beiträge von Gästen und InIIS-Mitgliedern sowie Diskussionen aktueller Literatur aus dem Bereich Politische Theorie.
Besonders hervorzuheben ist die Reihe „Wilde Theorie“. Sie besteht aus einer Serie von Vor-trägen und Workshops zu aktuellen Arbeiten in der politischen Theorie bestehen, zu denen die Teilnehmer_innen des Kolloquiums sowie weitere Interessierte herzlich eingeladen sind. In loser Folge laden wir dazu Theoretiker_innen nach Bremen ein, die sich in der Phase zwi-schen Doktorarbeit und Professur befinden, damit sie ihre jeweils aktuellen Projekte vorstel-len – und hoffentlich im Austausch mit uns weiterentwickeln. Gelegenheit dafür gibt jeweils ein öffentlicher Vortrag im Rahmen des Kolloquiums mit einem anschließenden Workshop (meist mittwochs 10-13 Uhr, InIIS, Raum 2020). Dieser Workshop soll der produktiven Dis-kussion des Themas dienen, indem thematisch einschlägige Texte und/oder eigene Arbeiten der Bremer Teilnehmer_innen gelesen und diskutiert werden.
Texte (gescannte Literatur und Papiere der Referenten) werden vorab über den Verteiler des Kolloquiums zur Verfügung gestellt. Alternativ hierzu können sich Angehörige der Univer-sität Bremen auf StudIP zur Studiengruppe „Kolloquium Politische Theorie“ anmelden, wo die Dateien ebenfalls zur Verfügung stehen werden.
Eingeladen sind alle Interessierten – geben Sie also dieses Programm gerne weiter. Falls Sie sich auf den Mailverteiler setzen lassen möchten, kontaktieren Sie bitte unter martin.nonhoff@uni-bremen.de. Zu den Workshops bitten wir um vorherige kurze Anmeldung (Kontakt siehe jeweils im Programm), gerne spätestens eine Woche vorab, damit wir alle Interessierten gut einbinden können.