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Behelfsmäßiger Zugang über Haus 3

Wegen Sanierungsarbeiten ist der barrierefreie Zugang zum InIIS vorübergehend nicht ereichbar.   

Als Behelfslösung gibt es einen Zugang über das Haus Mary-Somerville-Str. 3 (gelber Eingang). An der Außentreppe ist rechts ein Aufzug angebracht, für den Sie einen Euroschlüssel benötigen. 

Fahren Sie im Haus 3 in die Ebene 4. Dort passieren Sie die Glastür auf der rechten Seite.

Folgen Sie dann dem Gang links. Dieser lange Gang macht einige Windungen (links + halb links), lassen Sie sich dadurch nicht beirren! Nach dem Büro 5.4010 passieren Sie erneut eine Glastür (es ist die erste, auf die Sie direkt zufahren) und kommen in das Treppenhaus von Haus 5. 

Über den Fahrstuhl erreichen Sie das InIIS auf der Ebene 2 (rechts).

Sollten Sie Schwierigkeiten haben, wenden Sie sich an Herrn Arnhold (Tel. 218 67474), Frau Menge (218 67490) oder Frau Herold (218 67482).

Plakat zum Vortrag von Dr. Özyürek am 13.12.2017Plakat zum Vortrag von Dr. Özyürek am 13.12.2017
Vortrag von Dr. Esra Özyürek am 13.12.2017

In ihrem englischsprachigen Vortrag befasst sich Esra Özyürek mit den politischen Umwälzungen in der Türkei. Dabei widmet sie sich der Frage, wie stark diese Veränderungen mit der etablierten politischen Kultur der Türkei wirklich brechen bzw. gebrochen haben. Sind sie vielleicht nicht doch Ausdruck eines eingespielten Repertoires staatlichen Handelns und einer langen Tradition nicht-demokratischer, autoritärer Praktiken. Eine angemessenen Analyse dessen, was wirklich neu ist in dieser sich neu formierenden  türkischen Gesellschaft, ist in den Ausführungen Özyüreks ebenso wichtig wie die Beschäftigung mit dem Umgang mit dieser jüngsten autoritären Wende.

Esra Özyürek ist Associate Professor und Chair for Contemporary Turkish Studies am European Institute der London School of Economics and Political Science. Im Bereich der politischen Anthropologie forscht sie zu Religionen und Nationalismen in Europa und der Türkei. Zu ihren Werken zählen Being German, Becoming Muslim (2014, Princeton University Press) und Nostalgia for the Modern (2007, Duke University Press).

Das Veranstaltungsplakat zum Herunterladen (PNG).

 

Tomislav Medek: http://www.flickr.com/people/11932978@N00 License: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.deTomislav Medek: http://www.flickr.com/people/11932978@N00 License: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de
Am 02.12. Kolloquium mit Étienne Balibar, Martin Nonhoff u.a.

Kolloquium mit Étienne Balibar „Europa – Chaos und Pluralität“

Zeit: Samstag, 2. Dezember 2017 um 11.00 Uhr
Ort: Institut Français, Contrescarpe 19, 28203 Bremen
Eintritt frei, keine Anmeldung nötig

Ist das Projekt eines geeinten und pluralen Europas angesichts des „Versagens der europäischen Flüchtlingspolitik“ und des Wiedererstarkens populistischer Tendenzen gescheitert? Befindet Europa sich nicht nur in einer Krise, sondern in einem Zustand des Chaos?  

Étienne Balibar unternimmt in immer wieder neuen Anläufen den Versuch, die Bedingungen für die Herausbildung eines anderen, pluralen und demokratischen Europas sichtbar zu machen. In seinem Buch „Europa: Krise und Ende?“ analysiert Balibar z. B. nicht nur den Schwund politischen Handelns, sondern arbeitet heraus, wie es Europa gelingen kann, wieder die Gestalt eines „politischen Projekts“ anzunehmen. 

Doch wie ist ein erweitertes und plurales Selbstverständnis Europas in der heutigen Situation politisch zu realisieren? Wie lässt sich der höchst heterogene und komplexe europäische Raum überhaupt (neu) bestimmen? Und wie entgeht man, aus der Perspektive Arendts gefragt, hierbei der Gefahr, ein wie auch immer geartetes „Europa-Ideal“ zu formulieren?

Diskussion mit: Étienne Balibar, Vlasta Jalušič, Piotr Buras und Martin Nonhoff  
Gesprächsleitung: Antonia Grunenberg.

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung

Etienne Balibar bekommt am 01. Dezember den Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken.
Für die Preisverleihung  im Rathaus ist eine Anmeldung erforderlich: ruedel.boell@arcor.de

Informationen zu beiden Veranstaltunen finden Sie auf der Seite der Heinrich-Böll-Stiftung.

 

Studentische KonferenzStudentische Konferenz
Eine studentische Konferenz zur Hegemonietheorie

Über Ihre Erfahrungen mit dem Seminar und der Konfernz berichten Marie Kübler, India Hartung, Carla Ostermayer und Tom Seiler in der Ausgabe Wintersemester 2017/18 der "Resonanz - Magazin für Lehre und Studium an der Universität Bremen".

Zum Artikel

Veranstaltungsplakat Wilde Theorie 18Veranstaltungsplakat Wilde Theorie 18
Vortrag und Workshop mit Manon Westphal

Vortrag und Workshop mit Manon Westphal (Universität Münster).

28.11., 18:00 - 19:30
Bremer Kolloquium zur Politischen Theorie
InIIS, UNICOM Haus 7, Raum: 7.2210

29:11., 10:00 - 13:00
Workshop
Modus Vivendi und die Idee einer realistischen politischen Theorie
InIIS, UNICOM, Haus 7, Room: 7.2210
Anmeldung für den Workshop bei martin.nonhoff@uni-bremen.de

 Das Vernsatltungsplakat zum Herunterladen (PDF)

"Wilde Theorie“ ist eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Bremer Kolloquiums für Politische Theorie unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Nonhoff. Hier stellen Theoretiker_innen, die sich in der Phase zwischen Doktorarbeit und Professur befinden, aktuelle Arbeiten zur Diskussion.

Zu den Workshops bitten wir um vorherige kurze Anmeldung bei frieder.vogelmann@uni-bremen.de, gerne spätestens eine Woche vorab.

Weitere Informationen zum Kolloquium sowie Materialien zu den Sitzungen stellt Martin Nonhoff (martin.nonhoff@uni-bremen.de) auf Anfrage zur Verfügung.

Das Veranstaltungsplakat zum Herunterladen.

Prof. Dr. Dr. h.c. Gudrun KrämerProf. Dr. Dr. h.c. Gudrun Krämer
Prof. Dr. Gudrun Krämer hält die 3. Dieter-Senghaas-Lecture

Die inzwischen dritte Dieter-Senghaas-Lecture wird am Donnerstag, den 2. November 2017, im Haus der Wissenschaft stattfinden. In ihrem Vortrag wird sich Prof. Gudrun Krämer, Islamwissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin und Direktorin der Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies, mit Fragen von Toleranz und Anerkennung in muslimischen Kontexten auseinandersetzen. In ihren Publikationen und Interventionen hat Gudrun Krämer immer wieder zu historisch gewachsenen Konfliktdynamiken und Politisierungen von Religion im Nahen Osten Stellung bezogen.

Gudrun Krämer ist Trägerin des Gerda-Henkel-Preises (2010) und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Neben Publikationen zur Geschichte Ägyptens und Palästinas, der ägyptischen Juden im 20. Jahrhundert und des Islams im Allgemeinen  erschien von ihr 2011 im Beck-Verlag Demokratie im Islam. Der Kampf für Toleranz und Freiheit in der arabischen Welt

Mit der jährlichen Dieter-Senghaas-Lecture zu europa- und weltpolitischen Entwicklungen, Krisen und Konflikten würdigt das Institut für Interkulturelle und Internationale Studien gemeinsam mit der Landeszentrale für Politische Bildung Bremen seinen Senior Fellow Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Senghaas, der nicht nur einer der Gründungsväter des Instituts ist, sondern darüber hinaus zu den internationale bekanntesten und renommiertesten Friedens- und Konfliktforschern gehört.

Die Einladung können Sie hier als PDF herunterladen.

Veranstaltungsplakat der 5. Sektionstagung IB der DVPWVeranstaltungsplakat der 5. Sektionstagung IB der DVPW
Das endgültige Programm ist jetzt verfügbar

Zur Website der „Internationale Beziehungen“ der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW). 

Anmeldungen per Email an Dr. Roy Karadag.

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Forschung, , Neuerscheinungen, Personalien

Der Newsletter als PDF.

Eve Chiapello,  Research Director at the  École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS), ParisEve Chiapello, Research Director at the École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS), Paris
Workshop am 06.07. - am 05.07. Vortrag

Die "Research Group on Transnational Political Ordering in Global Finance" organisiert am 06. Juli einen Workshop mit Eve Chiapello, Soziologin and Research Director an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS).

Der Workshop findet von 10-13 Uhr im InIIS im Raum  7.2210 statt. Für eine Teilnahme wenden Sie sich bitte an Sebastian Möller.

Bereits am 05.07. hält Eve Chiapello einen Vortrag im Rahmen der BIGSSS lectures series, ebendfalls im Raum 7.2210.

Weitere Informationen finden Sie auf der  Website der Research Group on Transnational Political Ordering in Global Finance.

 

Prof. Elisabeth Jean WoodProf. Elisabeth Jean Wood
Öffentlicher Vortrag am 21.06. von Prof. Elisabeth Jean Wood (Yale University)

21. Juni 2017, 18 Uhr,
Gästehaus der Universität Bremen,
Auf dem Teerhof 58, 28199 Bremen
Die Einladung als PDF.

Much of the literature whether academic, policy or journalism holds that when rape occurs frequently on the part of an armed organization, it is a strategy (or tactic or weapon) of war. But this presumption does not explain the well-documented variation in conflict-related rape. In particular, some cases of conflict-related rape are better understood as a practice: it has not been purposefully adopted as policy for group objectives at some level of command but is nonetheless tolerated by commanders and driven by social interactions among combatants. Departing from principal agent models of political violence, I emphasize the horizontal, social interactions between combatants in addition to the usual vertical relationship between the combatant and commander to develop a typology of conflict-related rape that distinguishes between rape as a practice and as organizational policy. I analyze when rape is likely to be prevalent as a practice and as a strategy, emphasizing not only the gendered norms and beliefs of the society from which combatants come but also those of combatants and commanders as re-shaped by socialization processes within the organization. I conclude with a brief assessment of the argument’s implications and suggest that the typology is relevant for analysis of political violence in general.

Elisabeth Jean Wood is Professor of Political Science, International and Area Studies at Yale University and a member of the External Faculty of the Santa Fe Institute. She is the author of Forging Democracy from Below: Insurgent Transitions in South Africa and El Salvador and Insurgent Collective Action and Civil War in El Salvador. Among her recent articles and book chapters are “Ideology and Civil War: Instrumental Adoption and Beyond,” “Multiple Perpetrator Rape during War,” “Transnational Dynamics of Civil War,” “Rape during War Is Not Inevitable: Variation in Wartime Sexual Violence”.

The presentation takes place in the framework of the workshop “International Interventions against Sexual and Gender Based Violence in Conflict”, organized by Alex Veit and Lisa Tschörner. Admission to the general public is free of charge. To register please send an email to veit@uni-bremen.de.